Binnen weniger Jahre sollte der modernste Großflughafen
Berlin und Brandenburgs entstehen. Das einzige, was bis jetzt daraus geworden
ist, ist der größte Pannenflughafen Deutschlands.
Der Bau startete und mit ihm kamen auch die ersten
Zweifel auf. Es kamen mehr und mehr Probleme auf. Die neuste Erschwernis liegt
nun bei Mehdorns Vorschlag, den Flughafen zum Teil zu eröffnen. Dies soll
ermöglichen, dass pro Tag maximal zehn Flugzeuge landen und starten können.
Klingt soweit ganz gut. Immerhin können so schon mal rund 2000 Berliner ihren
Sommerurlaub von Schönefeld aus antreten. Jedoch laufen mit dieser Idee weitere
Probleme an.
Denn wenn für diese Idee, der Nordflügel komplett
umgebaut werden muss, scheint das wohl eine nicht mehr ganz so galante Idee. Der
Nordflügel müsste, so wie er jetzt ist, nochmals umgebaut werden. Dieser Umbau
würde knappe 6 Millionen Euro kosten. Eine fast überschaubare Zahl, im
Gegensatz zu den geplanten Gesamtkosten von 4,7 Milliarden Euro. Es wird bemängelt,
dass die Prüfung der Anträge und Genehmigungen wohl nochmals knappe sieben
Monate dauern würde. Aber nun ist auch
egal, ob der Bau noch länger dauert und nochmals Millionen von Euros ausgegeben
werden. Zu beachten ist allerdings, dass diese Ausgaben nur für eine Eröffnung
auf Probe gelten. Proben können gut, aber auch schief gehen. Vielleicht erkennt
Mehdorn sogar, dass es ein Flugzeug pro Tag mehr sein kann. Wäre ja schon mal
ein Fortschritt.
Text und Idee: © Loreen K. (Keine weitere Verbreitung oder Veröffentlichung ohne Einwilligung)
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