Mittwoch, 9. Oktober 2013

Fliegen sie oder fliegen sie nicht?!



Binnen weniger Jahre sollte der modernste Großflughafen Berlin und Brandenburgs entstehen. Das einzige, was bis jetzt daraus geworden ist, ist der größte Pannenflughafen Deutschlands.
Der Bau startete und mit ihm kamen auch die ersten Zweifel auf. Es kamen mehr und mehr Probleme auf. Die neuste Erschwernis liegt nun bei Mehdorns Vorschlag, den Flughafen zum Teil zu eröffnen. Dies soll ermöglichen, dass pro Tag maximal zehn Flugzeuge landen und starten können. Klingt soweit ganz gut. Immerhin können so schon mal rund 2000 Berliner ihren Sommerurlaub von Schönefeld aus antreten. Jedoch laufen mit dieser Idee weitere Probleme an.

Denn  wenn für diese Idee, der Nordflügel komplett umgebaut werden muss, scheint das wohl eine nicht mehr ganz so galante Idee. Der Nordflügel müsste, so wie er jetzt ist, nochmals umgebaut werden. Dieser Umbau würde knappe 6 Millionen Euro kosten. Eine fast überschaubare Zahl, im Gegensatz zu den geplanten Gesamtkosten von 4,7 Milliarden Euro. Es wird bemängelt, dass die Prüfung der Anträge und Genehmigungen wohl nochmals knappe sieben Monate dauern würde.  Aber nun ist auch egal, ob der Bau noch länger dauert und nochmals Millionen von Euros ausgegeben werden. Zu beachten ist allerdings, dass diese Ausgaben nur für eine Eröffnung auf Probe gelten. Proben können gut, aber auch schief gehen. Vielleicht erkennt Mehdorn sogar, dass es ein Flugzeug pro Tag mehr sein kann. Wäre ja schon mal ein Fortschritt.

Text und Idee:  © Loreen K. (Keine weitere Verbreitung oder Veröffentlichung ohne Einwilligung)

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